Goerdelerring wurde als Teil des Leipziger Stadtringes unter dem Leipziger Oberbürgermeister Goerdeler genannt

Carl Friedrich Goerdeler, er war ein deutscher Jursit und Wiederstandkämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Goerdeler entstammte einer preußischen Beamtenfamilie. Er war seit 1911 Kommunalpolitiker und von 1930 bis 1937 Oberbürgermeister von Leipzig. Geistig orientierte Goerdeler sich an der preußischen Tradition und einem wirtschaftsliberalen Wertkonservatismus. Der Verwaltungsfachmann war in den 1920er Jahren mehrfach als Reichskanzler im Gespräch, bevor er 1931/32 und 1934/35 das Amt des Reichskommissars für Preisüberwachung innehatte.



Die Machtübertragung an die NSDAP Anfang 1933 bewertete Goerdeler zunächst positiv. Aus seiner konservativen Weltanschauung heraus weigerte er sich jedoch von Anfang an, Mitglied der Partei zu werden, und entwickelte sich bis 1936 zu einem entschiedenen Gegner des NS-Regimes. Als die Nazis im November 1936 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Leipziger Denkmal des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy aufgrund dessen jüdischer Herkunft beseitigten, trat Goerdeler demonstrativ vom Amt des Oberbürgermeisters zurück. In den folgenden Jahren reiste er durch die Staaten der Westmächte, um vor dem Nationalsozialismus zu warnen und die alliierten Regierungen zu beraten.

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Quelle:Markus Würz: Carl Friedrich Goerdeler. Tabellarischer Lebenslauf im LeMO (DHM und HdG)